Die Kindheit Regondis klingt wie von Ch. Dickens erfunden. Seine Mutter starb bei seiner Geburt und der Mann, der sich als sein Vater ausgab, hatte anscheinend schon früh entschlossen, den kleinen Giulio zu einem Wunderkind zu machen.

Jeden Tag sperrte er ihn in ein Zimmer und ließ ihn stundenlang Fingerübungen exerzieren, bis er mit fünf Jahren seine ersten umjubelten Konzerte geben konnte.

Hier hören wir eines seiner wenigen überlieferten Werke, gespielt von dem wunderbaren französischen Gitarristen Gabriel Bianco, der selbst mit fünf Jahren seine ersten Lektionen an der Gitarre bekam. Heute gehört er zu einem der renommiertesten Gitarristen mit zahlreichen Auszeichnungen, der in allen Konzertsälen der Welt zuhause ist.